Hochries 1569m-Karkopf 1496m-Pölcher-Schneid 1380m; Rundwanderung

Datum: 07.07. 2021, Tourlänge: 10 Km, Aufstieg 954 Hm und Abstieg 959 Hm, reine Gehzeit 5 Std, gesamt 6 3/4 Std; Swkg: L-M, T1-T3+; Verhältnisse: feuchtes Gelände, aber griffig; kein Batz; kein Regen; teils neblig.

Die Tour hat sich wetterebedingt eregeben, da die vorgesehene Ammergauer Hochplatte, bis ins Tal eingenebelt war.

Tourenbegleiter: Werner Unger-Ullmann;

Anfahrt: A8, Achenmühle- Grainbach- Unterstuff- Parkplatz Spatenau 760m.

Aufstieg: Vom Parkplatz den teils schrofigen immer steiler werdenden Forstweg Nr. 216c durch den Mischwald, bis zum Wegteiler auf der Spatenau. Links zur Hochries (HR), rechts zur Doaglalm. Wir gingen links, über den Weiderost über die Alm, weiter durch den Wald, an der Wimmeralm vorbei. Am Beginn des Serpentinenweges hatten wir eine kurze Trinkpause eingelegt und uns am momentan möglichen Fernblick in den Chiemgau erfreut. Am Serpentinenweg kamen wir kräftig ins Schwitzen. Danach im Wald war der Weg ziemlich schrofig. Am Wegteiler angekommen, nahmen wir den linken Weg, der über den Westrücken, zur HR führt.

Am Hochriesgipfel; Werner, Karola, Marianne, Manfred
Die DAV- Gipfelhütte
Die Panoramaterrasse, aber heute beinahe Panoramalos.

Nach einer guten Pausenstunde im Hütteninneren, gingen wir interessehalber am gepflegten Weg zur Seilbahnbergstation.

Unser Weg fürte weiter zum Karkopf

Der Nebel wurde wieder dichter, die Fernsicht stand leider nicht zur Verfügung. Zunächst nahmen wird den Aufstiegsweg bis zum Abzweig, da gingen wir geradeaus weiter am Steig durch Wald und über Almen hinauf zum Karkopf.

Am Weg zum Karkopf
Am Karkopfgipfel
Selfie am Karkopfgipfel

Weiter ging der Steig durch den Wald, bis er aufeinmal ausgesetzt über die Felsen führte. Ha haaa, ein Schmankerl für uns.

Der Karkopf-Felsen ist geschafft

Wer die Felskletterei nicht will, kann den Umgehungsweg benutzen. Der Weg war ab sofort etwas breiter und führte zur Pölcherschneid.

Da ist der Abzweig zum Feichteck, sowie hinunter zur Doaglalm und zum Parkplatz Spatenau. Auf’s Feichteck sind wir nicht, da es im Nebel war und es keinerlei Sicht gab. Der Abstiegsweg ist teilweise erheblich steil, aber überwiegend betoniert. Durch Murenabgänge ist der Weg mehrmals stark beschädigt, aber über die Geröllhalden haben sich Steige gebildet. Ab dem Abzweig zum Karkopf bis zum Parkplatz Spatenau, ist uns niemand begegnet. Nach 6 3/4 Stunden waren wir wieder am Parkplatz. Schön wars.