Rofanspitze 2259m, Sagzahn 2228m, Vord. Sonnwendjoch 2224 m; Rundwanderung

Datum: 28. Juni 2021, Tourlänge: 12,6 Km, Auf- und Abstieg ca. 1000 Hm, reine Gehzeit 6 Std, gesamt 7,5 Std; Swkg: L-M, T1-T2; Alpenvereinskarte Nr.6- Rofan 1:25.000.

Tourenbegleiter: Werner Unger-Ullmann

Anfahrt: Von Kirchheim- Merowinger Hof, Gruppe 8 Personen, über A8- Tegernsee- Achenpass- Maurach in Tirol Gondelparkplatz. Parkgebühr 8,- €, die bei Bahnbenutzung wieder erstattet werden.

Wetter: Den ganzen Tag Sonne bis 30 °C, klare Nahsicht, die Zentralalpen z. Teil im Dunst.

Aufstieg: Mit der Gondelbahn zur Erfurter Hütte (1831 m), kurz nach 9 Uhr sind wir am Weg 401 losmarschiert in Richtung Rofanspitze.

Die Wanderstrecke

Der Weg war angenehm zu gehen, über den Mauritzalm Hochleger, über die schrofige Grubastiege, an der Grubalacke vobei, da lagen noch Schneereste bis zur Grubascharte.

von links; Seekarlspitze, Roßkopf, Rofanspitze
Pause unter dem Roßkopf-Kletterfelsen

Von der Grubascharte weiter nahmen wir den steilen Serpentinensteig zum Gipel der Rofanspitze

Panoramablick nach süden, zu Sagzahn und Vorderem Sonnwendjoch
Wetseite: v. links Roßkopf, Spieljoch, Hochiss, Seekarlspitze

Vom Gipfel ein Stück nordostseitig abgestiegen und weiter südwärts in Richtung Sagzahn über die wunderbar blühenden Almen marschiert.

Der Sagzahnzacken von Norden

Den nordseitigen Klettersteig hatten wir aus Sicherheitsgründen gemieden und nahmen den Umgehungsweg.

Am Umgehungsweg mit seilgesicherten Engstellen
Die Rofanspitze von Süden gesehen
Am Sagzahngipfel
Das Vordere Sonnwendjoch vom Sagzahngipfel aus gesehen

Der Übergang zum V-SJ, dem 3. Gipfel war unspektakulär, wieder wanderten wir über wunderschön blühende Almen.

Der Zierreiner See (1799m)
Gipfelrast am Vorderen Sonnwendjoch

Gut gestärkt mit der letzten Gipfelbrotzeit traten wir den Abstieg über die Nordostseite an; den wir erst nicht fanden, aber dann doch; es ging steil abwärts über die Wiesenhänge. Am Almsattel drehte der Weg nach Weten und Norden bis zur eng an den Felswänden liegenden Schernsteinalm.

Der Zacken der Haidachstellwand

Jetzt ging wieder aufwärts, über viele Serpentinen hoch unter brütendem Sonnenklicht, aber mit einer leichten Brise ca 150 Hm auf den Krahnsattel.

Das Panorama war einfach wieder toll.

Hinunter gings an der linken Seite des Grubasees unter den Felsen und Almen der Haidachstellwand vorbei, über die Grubastiege in den blühenden Boden der Mauritzalm und weiter zur Erfurter Hütte. Um 16.30 Uhr, da zischten die kühlen Getränke.

Ins Tal gings wieder mit der Gondelbahn.