Ammergauer Hochplatte 2082m; Rundwanderung; Ammergauer Alpen

Datum: 21.07. 2021, Tourlänge: 9,7 Km, Aufstieg 1152 Hm und Abstieg 1150 Hm, reine Gehzeit 4 Std 41 Min, Swkg: M, T2-T3+; Verhältnisse: Anspruchsvolle Bergwanderung mit Gratwanderung und seilgesicherten Kletterstellen.

Tourenbegleiter: Werner Unger-Ullmann

Anreise: Per KSC- Vereinsbus, um 6.30 vom Merowinger Hof abgefahren; ->A8, -> Wolfratshausen -> Autobahn Garmisch A95 in Oberau rechts -> Oberammergau, vorbei an Linderhof bis kurz nach der Staatsgrenze rechts am Wanderparkplatz „Ammerwaldalm“ parken.

Tour:: Ammerwaldalm; Roggenbachtal; Roggenbachgraben; Fensterl; Gipfelgrat; Gipfel 2082m; Ostgrat; Weitalpjoch; Roggenbachtal; Ammerwaldalm

Aufstieg: Vom Parkplatz Ammerwaldalm, gingen wir zunächst am Forstweg in den Wald bis zum Roggenbach, da rechts am Steig hoch. Den Bach querten wir über eine provisorische Stahlleiter, da die Holzbrücke vom Hochwasser weggerissen war.

Erste Roggenbachquerung

Der Steig führte steil am Hang entlang, mit einer weiteren Bachquerung bis zum Abzweig.

Trinkpause im Roggentalgraben

Zwischen den Hochplattensüdwänden und der Hochblasse wanderten wir durch den Roggentalgraben bis zum Abzweig der Südwand-Querung zum Weitalpjoch.

Über Serpentinen gings steil aufwärts zum Roggentalsattel 1884m, mit Fernblick auf die Krähe 2010m;

Die Krähe

Der Steig führte nun weiter bis zum Fensterl 1916 m.

Fernsterl- Rast

Am Fensterl rechts weg, da begann der luftige Gipfelgrat.

Am Gipfelgrat

Schöner Fernblick:

An einem Einschnitt im Grat trafen wir auf eine mit Drahtseil gesicherte ausgesetzte Stelle.

Seilgesicherte Felspassage mit 2 fremden Bergsteigern im Gegenverkehr hinauf.

Weiter gings am Grat mit luftigen Kletterstellen

Luftige Kletterstelle

Und hurra, aufeinmal wars da; Das Gipfelkreuz.

Am Gipfel der Ammergauer Hochplatte

Gipfelpanorama:

Große Klammspitze
Kreuzspitze
Plansee, Grbigstein, Fernpaß
Kalte Lahne, Forggensee
Krähe, Gabelschrofen, Gumpenkarspitze
Der AHP- Westgipfelgrat
Die Hochblasse
Flugfähige Gipfelbesucher

Beinahe eine Stunde haben wirs am Gipfel ausgehalten, aber es mußte je weitergehen, also kam der

Abstieg:

Am Gipfelgrat nach Osten gings, überm Gamsangerl vorbei, der Grat wurde immer spitzer und diese Bereiche waren dann seilgesichert.

Das Gamsangerl
Am spitzen Ostgrat

Nach dem Grat, gings rechts weg und steil hinunter, ins mit Latschen bewachsene karstige Gelände.

Ja mei, wo is denn der Weg?

Wir gingen durch das Steinlabyrinth nach unten und flugs, da waren wir wieder am Weg und erreichten kurz danach das Weitalpjoch.

Gipfelblick zurück vom Weitalpjoch.
Bachquerungen beim Abstieg
Brückeninprovisation; Is a Latar üban Bach ( oder zum Himmel)

Entlang dem Roggentalbach immer wieder rauf und runter durch den Wald wanderten wir den Aufstiegsweg zum Parkplatz an der Ammerwaldalm. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es blieb den ganzen Tag sonnig.

In der Wirtschaft am Ammerwaldparkplatz hats Bier gezischt. Schön wars.